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Gestaltung
der Fassaden im Aussenbereich
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Bauherr:
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Max Planck Gesellschaft zur Förderung der
Wissenschaft e.V.
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Fertigstellung:
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Oktober 2008
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Lage der Objekte:
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Max-Planck-Institut
für Kernphysik, Saupfercheckweg 1, 69117 Heidelberg
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Das Projekt
wurde realisiert in Kooperation von:
AAg Loebner Schäfer Weber Architekten,
Heidelberg und Bernhard Knaus Fine Art, Frankfurt
Künstlerische
Idee und Beziehung zum Bauwerk
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Ausgangspunkt war die Neugestaltung der Fassaden eines in
den 1960er Jahren erstellten Gebäudekomplexes. Grundidee war es, durch die künstlerische
Gestaltung der Außenfassade einen Dialog zwischen Natur und Architektur herzustellen
und die Gebäude, die zuvor eher als schwere, kastenartige Fremdkörper
wahrgenommen wurden, in das Landschaftsbild zu integrieren und deren Schwere
aufzuheben.
Der Gründer des Instituts (Bothe) war
Baumliebhaber und pflanzte auf dem Campus exotische Bäume, die er von Reisen
aus aller Welt mitbrachte. Das Areal liegt inmitten eines bergigen Waldstücks.
Die Beschränkung auf das Thema „Baum“ als Motiv war daher nahe liegend.
Peter Schlör beschäftigt sich in seinen
Fotoarbeiten mit Archetypen, wie etwa dem Baum, dem Fluss, oder dem Wald, die
als zeitlose Symbole für Menschen jeden Zeitalters und aller Kulturen einen
Sinn tragen. Neben Einzelaufnahmen entstehen insbesondere in jüngerer Zeit
Serien, in denen Schlör ein irritierendes Spiel mit der Wahrnehmung treibt: Das
Motiv ist oft scheinbar dasselbe, jedoch wechselt er – oft erst auf den zweiten
Blick erkennbar –seinen Aufnahmestandpunkt und setzt die Einzelaufnahmen
anschließend zu Panoramen zusammen. So erfindet er neue Wirklichkeiten parallel
zur Natur.
Ähnlich, wie ein Landschaftsbild das an
einer Wand eines Wohnraumes diese Wand quasi als Fensterblick „öffnet“ und den
Blick weitet, wurde durch das Einbringen seiner Landschaftspanoramen in die
Fassaden der Blick auf eine imaginäre Landschaft innerhalb der realen
Landschaft ermöglicht. Die Fassade wird quasi zum Träger eines Landschaftsbilds
innerhalb der Landschaft in der sie sich befindet und macht sich damit selbst
teilweise unsichtbar bzw. transparent. Dadurch werden die Fassaden „geöffnet“ -
gleichzeitig tritt die gestaltete Fassade mit der realen Landschaft in Beziehung.
Die umgebende Natur spiegelt sich in der Oberfläche der Fassade und damit auch
im Bild. Die gespiegelte Natur ähnelt dem Bild in der Fassade. Spiegelbild,
Bild und umgebende Natur verschmelzen zu einem Dialog, der sich je nach Licht,
Wetter, Jahreszeit und Vegetation stets ändert. Der Rhythmus der künstlerischen
Arbeit greift den durch das Raster der Fassade vorgegebenen Rhythmus auf und
bricht gleichzeitig dessen Strenge. |
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Hochregal/Lagerautomat (Digitaldruck auf Folie)
Variante der Fotoarbeit „Pappeln“ umgesetzt auf der Fassade des Hochregal/Lagerautomat
(Höhe/Breite Gesamt-Arrangement: ca. 8 x 16 m) |
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Bothe-Labor (Pigment-Digitaldruck hinter Glas)
Variante
der Fotoarbeit „Winter“ umgesetzt auf der Fassade des Bothe-Labor (von außen
sichtbar)
7
bedruckte Scheiben, jeweils ca.160 x 300 cm (Höhe/Breite Gesamt-Arrangement:
ca. 1,6 x 21m), Pigment-Digitaldruck hinter Glas
14
bedruckte Scheiben, jeweils ca.160 x 300 cm (Höhe/Breite Gesamt-Arrangement:
ca. 1,6 x 42m), Pigment-Digitaldruck hinter Glas |
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Beschleunigerhalle (Pigment-Digitaldruck hinter Glas)
Variante der Fotoarbeit „Hochwasser“ umgesetzt auf der Fassade der
Beschleunigerhalle (von außen sichtbar)
42 bedruckte Scheiben, jeweils ca.150 x 150 cm (Höhe/Breite
Gesamt-Arrangement: ca. 4,5 x 36m), Pigment-Digitaldruck hinter Glas
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Hörsaal (2-Farb-Siebdruck hinter Glas)
Variante der Fotoarbeit „Buenavista“ umgesetzt auf der Fassade des
Hörsaals (von innen/außen sichtbar)
11 bedruckte Scheiben, jeweils ca.300 x 220 cm (Höhe/Breite
Gesamt-Arrangement: ca.3 x 25m), 2-Farb-Siebdruck hinter Glas |
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